Loading...
Indikationen 2016-11-07T11:08:43+00:00
indikation-01-2

Indikationen

Rückenschmerzen/ – Erkrankungen

Etwa 76% aller Deutschen leiden mindestens einmal im Leben unter akuten Rückenbeschwerden. Vorwiegend handelt es sich hierbei um Schmerzen im unteren Rücken, im Bereich der Lendenwirbelsäule. Die Ursachen sind vielfältiger Natur.

Sehr häufig ist ein bewegungsarmer Lebensstill mit Dauersitzen, Stress und mangelnde ausgleichende Aktivitäten wie Gymnastik die Ursache der Beschwerden oder sie verschlimmern diese. Oft sind auch Bandscheibenvorfälle oder degenerative Wirbelsäulenerkrankungen wie der Osteochondrose verantwortlich für Rückenschmerzen.

Wirbelbrüche ausgelöst durch Osteoporose verursachen ebenfalls massive Kreuzschmerzen.

Entzündliche Erkrankungen, z.B. wie Morbus Bechterew, aber auch Tumore an der Wirbelsäule, Morbus Scheuermann, muskuläre Dysbalancen der Beckenbodenmuskulatur ( siehe Inkontinenz ), u.v.m. können zu Rückenschmerzen führen.

Wer dauerhaft etwas dagegen tun möchte, muss die Ursache bekämpfen: Präventives Rückentraining fördert Kraft, Beweglichkeit und Entspannung – für eine gesunde Wirbelsäule und einen belastbaren, schmerzfreien Rücken. Auch in der Therapie steht die Bewegung an erster Stelle. Ohne eine adäquate Bewegungstherapie helfen auch eine Operation und andere invasive Verfahren nur unzureichend.

indikation-02-2

Gelenkschmerzen / künstliche Gelenke

Gelenke, Sehnen und Bänder halten den Körper im Gleichgewicht und sorgen für Bewegung.

Bei Arthrose (Gelenkverschleiß) nutzt sich die Knorpelschicht des Gelenks nach und nach ab. Dieser natürliche Gelenkverschleiß kann durch chronische Überlastung und Bewegungsarmut erheblich fortschreiten und starke Schmerzen hervorrufen.

Bewegung bringt die Gelenkschmiere ins Gelenk, ähnlich wie das Motoröl beim Auto. Selbst stark angegriffene Gelenke können mit einer Bewegungstherapie beschwerdefrei werden.

Durch die Bewegung der Gelenke ohne Belastung wird der Knorpel besser ernährt und geschmiert z.B. durch leichte Stabilitäts- und Koordinationsübungen und moderates Ausdauertraining.

Selbst bei ausgeprägten Arthrose-Erkrankungen bewirkt ein Bewegungstraining noch eine spürbare Verbesserung.

indikation-04-2

Osteoporose

Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte der Knochenmasse ab und die Knochen werden porös. Die Osteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung des Knochens. Der Knochen verliert an Dichte und wird dadurch für Brüche anfälliger. Die Krankheit, auch als Knochenschwund bezeichnet, ist gekennzeichnet durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen.

Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter.

Bewegungsarmut unterstützt den Knochenabbau weiter, so dass die Knochen brüchiger werden und insbesondere Wirbelbrüche drohen. Belastung kann den Knochenabbau verlangsamen oder fördert sogar den Aufbau der Knochenstruktur ( form follows funktion ). Wenn ältere Menschen kleiner werden, dann ist meist die Wirbelsäule zusammengesintert als Folge einer Osteoporose. Hier kann eine Bewegungstherapie, insbesondere ergänzt durch ein professionelles Krafttraining, vorbeugend sein. Ebenso werden Bewegung und Krafttraining in der Therapie als effektivstes Mittel eingesetzt.

Tun Sie rechtzeitig etwas dafür, die Belastbarkeit Ihrer Knochen zu stärken. Kraft und Kraftausdauer, Beweglichkeits- und Koordinationstraining, richtige Ernährung und regenerative Maßnahmen können helfen.

indikation-05-3

Inkontinenz

Nur durch eine starke Beckenbodenmuskulatur kann Inkontinenz verhindert werden. Harninkontinenz ist der unwillkürliche und unfreiwillige Verlust von Urin. Der betroffene Mensch ist nicht in der Lage, den Zeitpunkt des Wasserlassens selbst zu bestimmen. Die Ursachen für die Harninkontinenz sind vielfältig wie z.B. Störungen von Harnblase, Harnröhre, Harnblasenschließmuskel oder Beckenbodenmuskulatur.

Die Muskeln des Beckenbodens sind für das einwandfreie Funktionieren der Blasenfunktion äußerst wichtig.

Mit zunehmendem Alter erschlafft jedoch die Beckenbodenmuskulatur. Durch Beckenbodengymnastik wird die Muskulatur gekräftigt und kann ihre Stützfunktion wieder erfüllen. Muskuläre Dysbalancen des Beckenbodens können auch ursächlich für Rückenschmerzen oder Hüft- und Knieproblematiken sein.

indikation-06-2

Krebsnachsorge

Die Lebensqualität wieder steigern. Sportliche Aktivität bessert bei Krebserkrankungen die Lebensqualität deutlich. Krebskranke, die Sport treiben, leben neuesten Studien zufolge sogar länger. Diese Nachweise gibt es insbesondere für Frauen mit einer Brustkrebserkrankung ( Mammakarzinom ). Deutliche Hinweise gibt es aber auch für viele andere Krebserkrankungen.

Mindestens verbessert ein kompetent betreutes Training die Lebensqualität der Betroffenen. Die Umkehrung des passiven Hoffens in ein aktives Handeln durch Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit lässt fast jeden Krebspatienten von sportlicher Betätigung profitieren.

Gerade nach der Heilung einer Brustkrebserkrankung (Mammakarzinom) oder Blasenkrebserkrankung (Blasenkarzinom) ist der Erhalt der Lebensqualität ein erklärtes Ziel der medizinischen Behandlung. Im Heilungsprozess kommt es allerdings oft zu Bewegungseinschränkungen, die meist mit Steifigkeit oder Schmerzen verbunden sind. Hier helfen spezifische Bewegungsübungen, die den Lymphkreislauf verbessern.

indikation-07-7

Gewichtsmanagement

Das individuelle Wohlfühlgewicht erreichen und ohne Jojo-Effekt dauerhaft halten.

Bei Adipositas handelt es sich um ein starkes Übergewicht, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes zu schweren Erkrankungen führen kann. Gerade bei Kindern, die bereits an Übergewicht leiden ist eine frühzeitige Behandlung notwendig.

Adipositas ist ein hoher Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schäden am Stütz- und Bewegungsapparat, Diabetes mellitus ( Zuckerkrankheit ), Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes Cholesterin und / oder Triglyceride) oder Bluthochdruck. Deutlich übergewichtige Menschen sterben früher als ihre schlanken Genossen. Die Lebensqualität ist ebenfalls massiv eingeschränkt, auch wenn andere Stimmen in Talkshows zu hören sind.

Das Ziel jeder Behandlung von Adipositas ist die Gewichtsreduktion. Hierbei ist die Umstellung der Ernährung genauso wichtig wie die Veränderung des Bewegungsverhaltens. Durch die richtige Kombination aus Bewegung und Ernährung kann das Wohlfühlgewicht erreicht werden.

Kontakt & Öffnungszeiten

Gesundheitszentrum Petratschek • Sonthofen

Sie haben Fragen oder benötigen weiterführende Informationen? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter: 08321 - 83 149 oder eine Email an: praxis@gesundheitszentrum-petratschek.de